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Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist innerhalb der Bundesregierung für die deutsche Entwicklungspolitik zuständig. Aufgabe des BMZ ist es, die Ziele der deutschen Entwicklungspolitik festzulegen, die Zusammenarbeit mit den etwa 80 Partnerländern weltweit abzustimmen und die Zusammenarbeit auf multilateraler Ebene zu gestalten. Die von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bildet den internationalen Rahmen der deutschen Entwicklungspolitik. Das BMZ legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die Schaffung von Perspektiven in den Herkunftsländern von Flüchtlingen. Wichtige Themen sind zudem die weltweite Ernährungssicherung, nachhaltiges Wirtschaften und Klimaschutz. Das Ministerium hat seinen Dienstsitz in Bonn und Berlin und ist zudem durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den deutschen Botschaften in den Partnerländern sowie bei den internationalen Organisationen vertreten. Das BMZ beauftragt mit der Umsetzung seiner Vorhaben u.a. die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie Engagement Global.

Insgesamt werden weltweit derzeit drei Vorhaben mit dem Schwerpunkt Tourismus sowie etwa fünfzig Vorhaben mit einer Tourismuskomponente umgesetzt.

Im Bereich Tourismus zielt das Engagement des BMZ darauf ab, die Potenziale des Tourismus für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu nutzen und gleichzeitig negative Auswirkungen auf beispielsweise Klima und Umwelt zu reduzieren.

Grundprinzipien der deutschen Entwicklungszusammenarbeit wie Gleichberechtigung der Geschlechter und soziale Gerechtigkeit dabei immer beachtet.

Auch die Berufsausbildung im Tourismussektor ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des BMZ.

Facettenreiche Türkei

Berge, erloschene Vulkane, Täler und Hochebenen sowie einsame Küstenabschnitte und zahlreiche Strände: Die Türkei vereint viele Regionen mit unterschiedlichen, geografischen Eigenschaften und bietet eine facettenreiche Naturlandschaft.

Die türkische Ägäis-Küste ist für Badeurlauber und Wassersportler ideal. Von den einsamen Stränden im Norden über die trendigen Buchten rund um Izmir bis hin zu Bodrum im Süden, ist für jeden etwas dabei. Golfer kommen vor allem an der Türkischen Riviera auf ihre Kosten. Rund 17 Golfplätze mit anspruchsvollen Fairways, eingebettet in eine faszinierende Landschaft, locken hier auf die Greens. Die Ferienorte Antalya und Alanya sind ebenfalls bei Badeurlaubern besonders beliebt. Doch auch wer gerne wandert, kann zum Beispiel auf dem Lykischen Weg, der zu einsamen Buchten und entlang der wilden Steilküste führt, die Region entdecken. Auch in Zentralanatolien offenbart sich eine Naturschönheit der besonderen Art: tiefe Schluchten, hohe Kegel erloschener Vulkane und goldene Weizenfelder prägen das Landschaftsbild. Der schönste und bizarrste Landstrich Anatoliens ist Kappadokien.

In der türkischen Schwarzmeerregion erleben Urlauber noch ursprüngliche Naturlandschaften: Laub- und Nadelwälder wechseln sich ab mit schönen Auenlandschaften sowie Rhododendrenhängen. In der ganzen Region stehen urtümliche Fischerhäuser und Berghütten aus Holz. Bekannt ist die Region für seine Teeplantagen im Osten bei Trabzon. Und auch die die landschaftliche Vielfalt Ostanatoliens bietet eine beeindruckende Kulisse und überrascht mit Wäldern, Wasserfällen, grünen Weiden sowie den ganzjährig mit Schnee bedeckten Gipfel des biblischen Ağrı Berges, dem große Vansee und der wüstenähnliche Steppe der Mesopotamischen Tiefebene jeden Besucher.

Die Türkei überzeugt vor allem aber auch mit seinen gastfreundlichen Menschen. Darüber hinaus ist das Reiseland von jedem deutschen Flughafen leicht erreichbar und bietet ebenfalls ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis in hervorragenden Hotels und eine ausgezeichnete Küche. Diese ist so facettenreich wie die Regionen. Der Ursprung vieler Gerichte lässt sich bis in die Nomadenzeit der frühen Turkvölker zurückverfolgen, etwa die diversen Arten von in Lehmöfen gebackenen Brotsorten, die Joghurtspeisen oder Lammgerichte. Die Küche der südanatolischen Stadt Gaziantep gehört seit 2015 zum Creative Cities Netzwerk der UNESCO und zählt damit zu den wichtigsten gastronomischen Städten der Welt Gaziantep ist berühmt für seine Esskultur mit einer großen Vielfalt lokaler Spezialitäten: diese reichen von Dolma mit getrockneten Auberginen über Kebab und Köfte bis zu türkischen Teigspezialitäten wie Katmer. Bekannt ist auch die Antep-Pistazie, wichtigster Bestandteil der berühmten Süßspeise Baklava aus Gaziantep und Symbol der Antep-Küche.

Auch das breite kulturelles Angebot begeistert: 200 antike Stätten, 146 Museen, 15 UNESCO-Welterben sowie eine lebendige Theaterlandschaft rufen nach einer ausgiebigen Entdeckungsreise. Troja, Pergamon, Milet, Ephesos oder Aspendos – Urlauber begegnen hier auf Schritt und Tritt imposanten Überresten antiker Stätten.