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ITB Destination Day 2

Kategorie
Destinations

Datum
8. März 2019

Zeit
10:45 - 17:45 Uhr

Ort
City Cube, Saal A4/A5

Strategien und Best Practice-Beispiele wichtiger Tourismusregionen; Empfehlungen für die Optimierung des Destination-Management.

Die ITB Destination Days widmen sich drängende Herausforderungen und Perspektiven im internationalen Destinationsmanagement. Der zweite Destination Day wird eröffnet mit einer literarischen Reise zu den zeitgenössischen Phänomenen des touristischen Zeitalters. Anschließend stehen das Wachstumssegment Kreuzfahrten und die Zusammenhänge von Politik und Tourismus im Fokus. Trendthemen der Destinations-Vermarktung bestimmen Sessions zu Video-Marketing und zu Instagram und Influencern. Das Panel des Partnerlandes Malaysia nimmt das Thema Nachhaltigkeit und Ecotourism unter die Lupe.


Veranstaltungen

10:45 - 11:00 Uhr

Zu Fuß oder mit dem Flugzeug, all inclusive oder solo - was suchen wir, wenn wir in andere Länder reisen? Wie viel Neues wollen wir entdecken, was hinter uns lassen, wie viel sind wir bereit zu ändern? Ilija Trojanow hat auf vier Kontinenten gelebt. Ausgehend von persönlichen Erlebnissen schreibt er über Sinn und Ertrag des Vagabundierens, verbindet profundes Reflektieren mit Lustigem und Leichtem. In einzelnen Etappen geht es um Vorbereitungen und passendes Marschgepäck, um Reisen allein oder in Gesellschaft, um den richtigen Proviant und Durststrecken unterwegs, um Kauderwelsch und Wegweiser, Zimmer mit Aussicht und Souvenirs. Gekonnt spannt Trojanow den Bogen bis zum Massentourismus und zum Reisen als Kunst, die es neu zu entdecken gilt.

Die globale Kreuzfahrtbranche ist seit Jahren im Boom. Wie stellt sich das Wachstum der nächsten Jahre dar? Was sind die Wachstumsmärkte der Zukunft? Welches sind weitverbreitete Missverständnisse zur Kreuzfahrtbranche? Wie geht die Branche mit aktuellen Herausforderungen wie Overtourism und Umweltschutz um? Gibt es auch ein „Undertourism“ in der Kreuzfahrt?

Tourismus wird politisch: Mehr als je zuvor prägt Politik den Tourismus weltweit. Politische Entscheidungen bestimmen Destinationsentwicklungen, Verkehrsinfrastruktur und -angebot, Investitionsbedingungen und vieles andere mehr. Nunmehr werden aber auch die Touristen politisch: Bei ihren Reiseentscheidungen spielen Sympathien und Antipathien gegenüber der Landespolitik eine immer größere Rolle. Wie entscheidend ist der Politikfaktor schon heute? Werden Länder demnächst nur noch von politischen Sympathisanten besucht? Mit welchen Maßnahmen lassen sich Touristen „entpolitisieren“?

Die Popularität von Social Videos ist explosionsartig gestiegen. Video Marketing ist eines der wichtigsten Marketinginstrumente geworden. Unternehmen, die keine Videos für Social Media produzieren, lassen eine große Chance ungenutzt. Wie können Destinationen den Megatrend Video-Marketing für sich nutzen und wie entwickelt man die richtige Marketingstrategie dazu?

Malaysia’s Tropical Forest, the “Treasure Trove of Biodiversity”, is a heritage Malaysians - being the 12th most biodiverse nation on the planet - are proud of. Malaysia features many landscapes recognized internationally as Important Bird and Biodiversity Areas (IBAs) supporting livelihood and wellbeing of its people. Tourism Malaysia Ministry is indebted to Eco-Tourism and engaged a remarkable Eco-Tourism Blue-Print initiative until 2020. As economical receipts from eco-tourism increase many folds, the fast degradation of the environment continues losing our Treasure Trove slowly. The Carrying Capacity index is blinded by fast cashiers for short term gains. Who is responsible in the continuous protection, conservation and monitoring of our assets? Are the Stakeholders and Governmental Agencies implementing measures to stem forest loss? How do we manage Eco –Tourism products with engagements of Environmental NGO’s and local communities leading to “Strengthening Non-State Actor Involvement in Forest Governance”?

Zu viele Destinationen halten sich noch mit Logos und Werbeslogans auf, während die digitale Welt schon lange nach anderen Inhalten schreit. Influencer haben mehr Reichweite und Glaubwürdigkeit als die klassischen Destinationsvermarkter. Neben Influencern übernehmen die Kunden das Marketing in Destinationen: Instagrammability ist in der nachwachsenden Zielgruppe der erfahrenen Reisekonsumenten ein gewichtiger Reisegrund. Wer davon nichts bietet, wird ausgelistet und gnadenlos abgestraft. Wie müssen sich DMOs wandeln, um den Herausforderungen gerecht zu werden? Wie lassen sich Anlässe schaffen, über die moderne Touristen in ihren digitalen Kanälen und Plattformen „just in time“ berichten können? Und besonders brisant: Wie lässt sich der Social Media-Hype bremsen, wenn Destinationen durch Overtourism überrannt werden?

17:00 - 17:45 Uhr