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Veranstaltungsdetails

ITB Tourism for Sustainable Development Day

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Kategorie
Nachhaltigkeit

Datum
7. März 2019

Zeit
15:00 - 17:55 Uhr

Ort
CityCube Berlin, Saal A3

Kooperationen für eine nachhaltige Entwicklung durch Tourismus:

Seit Jahrzehnten verzeichnet der Tourismus ein stetiges Wachstum, von dem zuletzt Entwicklungs- und Schwellenländern überdurchschnittlich stark profitieren. Dieses Wachstum bringt viele Chancen für diese Länder mit sich – ebenso wie Risiken. Umso wichtiger ist es, die Tourismusentwicklung aktiv zu begleiten und Voraussetzungen zu schaffen, dass der Tourismus zu einer nachhaltigen Entwicklung in den Destinationen beitragen kann.

Doch wie sieht das in der Praxis aus? Wie arbeiten Entwicklungs- und Tourismuspolitik sinnvoll mit der Privatwirtschaft zusammen? Was kann die Bundesregierung beitragen, um die positiven Effekte des Tourismus aus dem deutschen Quellmarkt zu stärken und negative Auswirkungen zu minimieren? Und welche Maßnahmen werden vor Ort konkret umgesetzt, um eine „nachhaltige Destination“ zu entwickeln? 

Zum dritten Mal veranstaltet das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des ITB Berlin Kongresses den ITB Tourism for Sustainable Development Day. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aus Deutschland und den Zielländern sollen diese Fragen diskutiert werden.

Tagesmoderation:

Monika Jones, Internationale Konferenzmoderatorin, DW Business Anchor

Veranstaltungen

15:00 - 15:05 Uhr

Referentin:
Monika Jones, Internationale Konferenzmoderatorin, DW Business Anchor

15:05 - 15:25 Uhr

Keynote Speaker:
Norbert Barthle, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

2018 scheint das Jahr zu sein, in dem sich der Tourismus in Tunesien wieder erholt hat. So stiegen die Touristenankünfte im letzten Jahr erstmalig wieder knapp auf den Rekordwert von vor 10 Jahren. 2019 wird mit einem weiteren Zuwachs gerechnet. Mittlerweile macht die Tourismusbranche wieder 8 Prozent des nationalen Bruttoinlandsprodukts aus. 

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und die deutsche Tourismuswirtschaft sind und waren in den vergangenen Jahren sehr aktiv im Land – auch gemeinsam. Zukünftig wollen deutsche und tunesische Akteure noch enger zusammenarbeiten um den Tourismussektor in Tunesien vielfältiger, widerstandsfähiger und nachhaltiger zu gestalten.

Was ist nötig um den Tourismus zu einer stabilen Säule der nationalen Wirtschaft zu machen? Welche Erwartungen haben die tunesische Regierung und die Tourismuswirtschaft aneinander und an die deutsche Entwicklungszusammenarbeit?

Moderation:
Sarah Schwepcke, Ländermanagerin Tunesien, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Podiumsgäste:
Hon. René Trabelsi, Minister für Tourismus und Handwerkskunst, Tunesien
Norbert Fiebig, Präsident, Deutscher Reiseverband

Deutschland reist – und das vermehrt in Entwicklungs- und Schwellenländer. Damit geht eine besondere Verantwortung einher, denn die Touristenströme aus Deutschland tragen zu Veränderungen in den Destinationen bei. Zumeist lassen sich in diesem Zusammenhang positive und negative Wirkungen feststellen. Durch Tourismus entstehen Arbeitsplätze und Einkommen, bei entsprechenden Rahmenbedingungen kann er zum Schutz der Natur beitragen und neben der lokalen Wertschöpfung, haben Auslandsreisen auch für die deutsche Wirtschaft eine große Bedeutung. Eine gesteuerte nachhaltige Tourismusentwicklung birgt daher enorme Chancen. Doch die weltweit stetig zunehmende Zahl an Reisen führt auch zu Problemen und Risiken, wie steigende CO2-Emissionen durch Flug- und Kreuzfahrtreisen, Ausbeutung am Arbeitsplatz oder sexueller Missbrauch von Kindern.

Wie kann Tourismus eine nachhaltige Entwicklung in anderen Teilen der Welt stärken und gesellschaftliche Stabilisierung fördern? Welchen Beitrag kann die Bundesregierung für einen zukunftsfähigen Tourismus leisten, der die positiven Effekte der Branche stärkt und ihre Risiken auf ein Minimum reduziert? Erstmalig diskutieren das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hochrangig auf der ITB. Perspektiven aus den Zielländern dürfen dabei auf der Bühne nicht fehlen. Welche konkreten Maßnahmen werden bereits umgesetzt? Und mit welchen Stakeholdern im Inland und in den Partnerländern arbeiten die Ministerien zusammen? 

Moderation:
Marliese Kalthoff, Geschäftsführerin & Herausgeberin, FVW – Magazin für Touristik und Business Travel

Podiumsgäste:
Hon. Maria Amalia Revelo Raventós, Tourismusministerin, Costa Rica
Thomas Bareiß, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus
Norbert Barthle, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Bangkok ist eine bedeutende Städtereisedestination, die Strände von Bali sind himmlisch, die Tempelanlagen von Angkor Wat einzigartig und das Kleinod Luang Prabang ist der Geheimtipp schlechthin. Manche Destinationen sind weltberühmt und empfangen jährlich Millionen von Touristen, kleinere Orte finden gerade erst ihre Rolle als „globale Tourismusdestination“. Allen gemein ist, dass sie Teil einer diversen Region voller kultureller und natürlicher Reichtümer sind. Es ist daher kein Wunder, dass Tourismus eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung und Integration großer und kleiner Länder in ASEAN (Vereinigung Südostasiatischer Staaten) spielt. Tourismus schafft Wachstum und Arbeitsplätze, generiert aber auch Müllberge und soziale Probleme, die es gilt, in den Griff zu bekommen. 

Zusammen mit globalen und regionalen Akteuren wie UNESCO und Mekong Tourism Coordination Office unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit Tourismusdestinationen bei der Kulturgutbewahrung, dem Erhalt natürlicher Ressourcen und dem Umgang mit dem Klimawandel sowie den sozialen Herausforderungen des Tourismus. Es gilt, mit den richtigen Instrumenten die positiven Wirkungen des Tourismus zu nutzen und den negativen Auswirkungen proaktiv entgegenzutreten. 

Moderation:
Monika Jones, Internationale Konferenzmoderatorin, DW Business Anchor

Podiumsgäste:
Dr. Soudaphone Khamthavong , Abteilungsleiterin Tourismus, Department für Information, Kultur und Tourismus, Luang Prabang Provinz, Volksrepublik Laos
Jens Thraenhart, CEO, Mekong Tourism Coordinating Office (MTCO)
Peter DeBrine, Senior Project Officer, UNESCO World Heritage Centre, UNESCO Paris
Dr. Andreas Hofmann, Programmkomponenten-Leiter, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Laos

17:45 - 17:55 Uhr

Referentin:
Monika Jones, Internationale Konferenzmoderatorin, DW Business Anchor